- Tagebuch -


Das große Fressen -

"Das Floß der Medusa"  von Franzobel

11.10.2017

 

Wie lange braucht es eigentlich, bis die Zivilisation zerfällt?
Franzobel gibt eine eindeutige Antwort: Genau 50 Stunden - dann beginnt das große Fressen.

 

 

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1001 Geschichte -

"Erzähler der Nacht"  von Rafik Schami

16.09.2017

 

Ein Geschichtenerzähler, der verstummt, ein Bann, der gebrochen werden muss, und eine Gemeinschaft, die zusammenhält. In Rafik Schamis Roman dreht sich alles um die Magie des Erzählens und um die Macht des Wortes, besonders zu einer Zeit, da offenes Sprechen verboten ist.

 

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Schatten der Vergangenheit -

"Ein russischer Roman"  von Emmanuel Carrère

27.08.2017

 

In der Psychiatrie eines sibirischen Dorfes wird nach Jahrzehnten ein alter Mann aufgefunden, der rasch als der letzte Gefangene des Zweiten Weltkriegs gilt. Dies ist der Ausgangspunkt einer schrägen Odyssee des Protagonisten auf der Suche nach der eigenen Identität.

 

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Welcome to the Jungle-

"Tram83"  von Fiston M. Mujila

10.08.2017

 

Zwei ehemalige Freunde versuchen auf unterschiedliche Weise im postkolonialen Afrika zwischen Gewalt und Korruption zu überleben. In der Bar Tram 83 treffen sie auf Menschen aller Couleur, die dem Diamanten-rausch verfallen sind und nach Geld, Sex und Alkohol lechzen.

 

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Eine unerhörte Begebenheit -

"Ein Festtag"  von Graham Swift

21.07.2017

 

Das Dienstmädchen Jane verbringt einen Nachmittag mit Paul,  dem Sprössling eines reichen Hauses. Schon oft haben sie sich getroffen und Intimitäten ausgetauscht, doch dieses Mal ist alles anders, denn dieses Mal wird es das letzte Mal sein.

 

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Die neue Rasse Mensch -

"Gott ist nicht schüchtern"  von Olga Grjasnowa

8.7.2017

 

"Die Welt hat eine neue Rasse erfunden, die der Flüchtlinge, Refugees, Muslime oder Newcomer. Die Herablassung ist in jedem Atemzug spürbar."

 

 

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Die Banalität des Bösen -

"Das kalte Blut"  von Chris Kraus

1.7.2017

 

Lug und Trug, Verrat und Unwahrheit sowie Schuld und Verdrängung sind nicht nur die Fundamente dieses Romans, sondern auch unserer deutschen Republik.

 

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Leben als Geschichte(n)-

Geschichte(n) leben

27.6.2017

 

Über die Sprache als Konstitution von Wirklichkeit und den Erzähler als Weltenschöpfer

 

 

 

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