- Tagebuch -


Verweile doch! du bist so schön! -

"Unter der Haut"  von Gunnar Kaiser

07.04.2018


Joseph und Jonathan könnten unterschiedlicher nicht sein, und dennoch finden sie im Sommer 1969 in New York zusammen. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach dem perfekten Moment. Sie suchen ihn in Frauen, suchen ihn in Büchern. Doch was suchen sie tatsächlich?

Gekonnt verwebt Gunnar Kaiser in seinem Debütroman Literatur mit Philosophie, Erzählung mit Verführung, deutsche Geschichte mit Judentum, Buchkunst mit Liebe und Obsession, immer auf der Suche nach dem einzigartigen Moment - diesem einen Moment, den man dem wütenden Strom der Zeit entreißen und zum Monument erheben will.

 

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Der Fremde - "Wir leben hier, seit wir geboren sind"  von Andreas Moster

03.03.2018

 
Ein idyllisches Dorf, gesund und heil . Plötzlich ein Fremder, der die alte Ordnung stört. Die fragilen Strukturen zerbrechen und es tritt zutage, was lange unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit gärte - das Archaische.

 

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Tecum sunt quae fugis -

"Und es schmilzt"  von Lize Spit

17.02.2018

 
Eva befindet sich auf dem Weg in ihre Heimat, die sie vor beinahe zehn Jahren verlassen hat. Damals ist sie geflohen. Jetzt kommt sie zurück und ist zum Äußersten entschlossen. Dazu liegt im Kofferaum ihr Schicksal bereit - ein Eisblock. 

 

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Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust -

"Der Sympathisant"  von Viet Thanh Nguyen

28.01.2018

 

Viet Thanh Nguyen erzählt in seinem Roman die Geschichte des Vietnamkrieges neu, erzählt sie aus Sicht der scheinbaren Gewinner und offenbart damit, dass es letztlich doch nur Verlierer gab.

 

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Der tiefe Fall - "Das Leben des Vernon Subutex"  von Virginie Despentes

14.01.2018

 

Anhand eines arbeitslosen Plattenhändlers entwirft Virginie Despentes in ihrem Roman ein Sittengemälde des heutigen Frankreichs mit all seinen gegenwärtigen Krisen, unterschiedlichen Meinungen, tiefen Unsicherheiten und großen Ängsten.

 

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Literarische Preisverleihung 2017 -

Die besten Romane des Jahres

31.12.2017

 

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Über 10.000 Seiten Belletristik liegen hinter mir. Am Ende des Jahres ist es Tradition zurückzublicken und die besten zu ehren. Welche Romane sind es also wert, auch noch in Jahren gelesen zu werden? Welche mögen die Zeit überdauern?

 

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No Woman No Cry - "Eine kurze Geschichte von sieben Morden" von Marlon James

28.12.2017

 

Jamaica, Reggae, Bob Marley - was will man mehr? Vielleicht noch ein literarisches Meisterwerk? Kein Problem, denn genau das ist diese Geschichte, in der sich alles um das Attentat auf Bob Marley im Jahr 1976 dreht.

 

 

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Wie die Arabische Welt aus den Fugen geriet -

"Zerbrochene Welten"  von Scott Anderson

22.12.2017

 

Eine anschauliche und zutiefst bewegende Reportage aus dem Mittleren und Nahen Osten. Ein politisches Buch, das über historische, politische und gesellschaftliche Zusammenhänge in der Region aufklärt.

 

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What goes around, comes around -

"American War"  von Omar El Akkad

03.12.2017

 

Die USA sind die unangefochtene Supermacht unserer Zeit. Ihr Militär ist unbezwingbar, ihre Wirtschaftskraft allen anderen Staaten überlegen.

 

Doch all das ist Vergangenheit!

 

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Blutiges Fundament -

"Underground Railroad"  von Colson Whitehead

05.11.2017

 

"All men are created equal" - so steht es in der Unabhängigkeitserklärung der USA von 1776. Allerdings sind mit "all men" nicht wirklich alle Menschen gemeint.

 

 

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Wer bin ich? -

"Außer sich"  von Sasha Marianna Salzmann

26.10.2017

 

Was macht uns eigentlich zu dem, was wir sind? Woher nehmen wir unsere Identität? Wer sagt uns, was und wer wir sein wollen?

Diesen Fragen geht Salzmann eindrücklich in ihrem Debütroman nach.

 

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Das große Fressen -

"Das Floß der Medusa"  von Franzobel

11.10.2017

 

Wie lange braucht es eigentlich, bis die Zivilisation zerfällt?
Franzobel gibt eine eindeutige Antwort: Genau 50 Stunden - dann beginnt das große Fressen.

 

 

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1001 Geschichte -

"Erzähler der Nacht"  von Rafik Schami

16.09.2017

 

Ein Geschichtenerzähler, der verstummt, ein Bann, der gebrochen werden muss, und eine Gemeinschaft, die zusammenhält. In Rafik Schamis Roman dreht sich alles um die Magie des Erzählens und um die Macht des Wortes.

 

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Schatten der Vergangenheit -

"Ein russischer Roman"  von Emmanuel Carrère

27.08.2017

 

In der Psychiatrie eines sibirischen Dorfes wird nach Jahrzehnten ein alter Mann aufgefunden, der rasch als der letzte Gefangene des Zweiten Weltkriegs gilt. Dies ist der Ausgangspunkt einer schrägen Odyssee des Protagonisten auf der Suche nach der eigenen Identität.

 

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Welcome to the Jungle-

"Tram83"  von Fiston M. Mujila

10.08.2017

 

Zwei ehemalige Freunde versuchen auf unterschiedliche Weise im postkolonialen Afrika zwischen Gewalt und Korruption zu überleben. In der Bar Tram 83 treffen sie auf Menschen aller Couleur, die dem Diamanten-rausch verfallen sind und nach Geld, Sex und Alkohol lechzen.

 

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Eine unerhörte Begebenheit -

"Ein Festtag"  von Graham Swift

21.07.2017

 

Das Dienstmädchen Jane verbringt einen Nachmittag mit Paul,  dem Sprössling eines reichen Hauses. Schon oft haben sie sich getroffen und Intimitäten ausgetauscht, doch dieses Mal ist alles anders, denn dieses Mal wird es das letzte Mal sein.

 

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Die neue Rasse Mensch -

"Gott ist nicht schüchtern"  von Olga Grjasnowa

08.07.2017

 

"Die Welt hat eine neue Rasse erfunden, die der Flüchtlinge, Refugees, Muslime oder Newcomer. Die Herablassung ist in jedem Atemzug spürbar."

 

 

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Die Banalität des Bösen -

"Das kalte Blut"  von Chris Kraus

01.07.2017

 

Lug und Trug, Verrat und Unwahrheit sowie Schuld und Verdrängung sind nicht nur die Fundamente dieses Romans, sondern auch unserer deutschen Republik.

 

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Leben als Geschichte(n)-

Geschichte(n) leben

27.06.2017

 

Über die Sprache als Konstitution von Wirklichkeit und den Erzähler als Weltenschöpfer

 

 

 

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